Employer Branding

(dt. Arbeitgebermarkenbildung)

ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing insbesondere der Markenbildung angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben (zu positionieren). Das Ergebnis ist die Arbeitgebermarke (eng. Employer Brand), also die vom Unternehmen gezielt gestaltete Art und Weise, wie ein Unternehmen im Arbeitsmarkt als Arbeitgeber wahrgenommen wird. Insofern unterscheidet sich die Arbeitgebermarke vom Arbeitgeberimage, das eher historisch und primär durch Medieneinflüsse entstanden ist.

Das Ziel von Employer Branding besteht im Wesentlichen darin aufgrund der erhofften Marketingwirkung die Effizienz und Wirksamkeit der Personalrekrutierung und der Personalbindung dauerhaft zu steigern.

Folgende Aspekte sind beim Aufbau einer Arbeitgebermarke von Bedeutung:

- Identität und Werte des Unternehmens
- Die Stärken des Unternehmens als Arbeitgeber (z. B. Gehalt, Kultur, Attraktivität
- der Produkte, Karrieremöglichkeiten usw.)
- Die Stärken der Wettbewerber im Arbeitsmarkt
- Das aktuelle Image des Unternehmens als Arbeitgeber

Durch die Entwicklungen resultierend aus dem demografischen Wandel sind das Employer Branding und das Talentmanagement Schlüsselgebiete zur Sicherung langfristiger Unternehmensziele geworden.

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